Nichts wissen ist auch ein Wissen

Mein Gott, was war der Tag heute anstrengend, aber erstmal von vorn:

Heute Morgen wollte ich mit meinem Opa einkaufen waren. Ich quälte mich aus dem Bett, denn gut geschlafen habe ich nicht. Als ich bei meinem Opa ankam, war niemand da. Nur Nico, der kleine Hund von meiner Cousine, der tagsüber immer bei meinem Opa Asyl findet. Er schaute mich vom Sofa aus an, doch meinen Opa fand ich nicht. Ich habe gerufen, bin in jedem Zimmer gewesen und draußen war er auch nicht. Allmählig wurde mich dann echt mulmig, also rief ich meine Mutti auf Arbeit an. Dein Opa ist heute früh ins Krankenhaus gekommen. Erste Diagonse: Er stand kurz vor einem Herzinfarkt. Mittlerweile gehts ihm etwas besser. Er ist an allen erdenklichen Geräten angeschlossen, ist aber voll ansprechbar. Wahrscheinlich ist es ein Herzklappenflimmern, morgen wird er auf ein anderes Zimmer verlegt. Ich werde ihn besuchen fahren.

Als ich dann Nachmittag in der Onkologie ankam, waren die Schwestern ganz verdutzt, dass ich da war: Frau S. waren Sie heute bestellt? Ääh, ja!? Ich kam kurz in Selbstzweifel, schaute auf meinem Bestellzettel und da war nur ein Termin für den 04.07. notiert. Hä? An dem Tag war ich doch gar nicht in der Onko. Was habe ich denn da verwechselt? Mich hat doch auch niemand angerufen und gefragt, warum ich nicht komme. Die Schwester wurde auch immer verwirrter. Sie schaute in ihren Computer und dann fiel es mir ein: Mein Onko hatte den Termin mit mir am Telefon ausgemacht, als er mir Entwarnung gab und er hat ihn sich selbst wohl nicht notiert. Na toll und das Beste? Er war schon außer Haus.. nur noch seine neue Vertretung war da, aber kurz vorm Feierabend machen und so wurde ich schnell abgespeist. Sie schaute sich meine Blutwerte an (soweit okay, TM weiß ich noch nicht), gab mir eine Überweisung zur Radiologie, damit ich einen Mammo- und Sonotermin ausmachen kann. Natürlich war auch da niemand mehr da und es war gerade mal 15.00 Uhr, wenn überhaupt.. ich war schon etwas stinkig irgendwie. Ich hatte mich auf Nachsorge vorbereitet, dachte dass ich mit meinem Onkologen nochmal über den Vorfall reden kann und über das Adenom und über andere Dinge. Mist, Mist, Mist. Dann bekam ich noch Zoladex und diesmal richtig fies, sodass mir der ganze Bauch weh tat und ich mich kaum rühren konnte und Xgeva, die mir im Arm irgendwie angenehmer ist, als durch den Bauch.

Danach habe ich noch meine Freundin besucht, die ja die Bommel-Pflegemiez bei sich hat. So eine süße Maus 🙂 aber ganz vorsichtig und schüchtern, doch später taute sie auf und schmuste wie wild mit mir. Als ich Zuhause war, war ich ganz schön erledigt und ich hatte Huuunger!

So ein dummer Tag.

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