Kinderwunsch: 07.09.2012 Krebsforschung: Studienpreis 2012 für Zoro-Studien-Erkenntnisse

„Kinderwunsch nach Brustkrebs“ ist heute ein Thema, das zunehmend mehr Frauen trifft. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 7000 Frauen im gebärfähigen Alter an Brustkrebs. Das sind etwa 10% aller Brustkrebsfälle, Tendenz steigend. Dies ist vor allem dadurch begründet, dass Frauen ihren Kinderwunsch in immer höheres Alter verschieben, gleichzeitig aber mit zunehmendem Alter das Risiko für Brustkrebs steigt.

Da bei jungen Frauen der Brustkrebs häufig hormonunabhängig wächst, wird in den allermeisten Fällen eine Chemotherapie erforderlich. Bis vor wenigen Jahren wurden unter den damals üblichen Chemotherapien die meisten Frauen „steril“, d. h. sie hatten keine Regel mehr. Deshalb wurde diesen jungen Frauen sehr häufig ein Medikament zum Erhalt der Eierstockfunktion gegeben. Man glaubte lange Zeit, dass so die Eierstöcke vor der Chemo geschützt werden, indem sie in eine Funktionsruhe versetzt werden. In diesem Zustand sollte die Chemotherapie die Eierstöcke bzw. die Eizellen nicht schädigen können.

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