Endlich in Sack und Pack

Ich hab endlich alle Weihnachtsgeschenke zusammen. Hoffe ich zumindest. Soeben ging die letzte Bestellung raus – hoffentlich kommt sie rechtzeitig an.

Eigentlich wollte ich für Dani neue Creolen kaufen. Er erwähnte mal vor einiger, langer Zeit, dass er neue möchte. Ich hab auch schnell welche gefunden, doch waren diese viel viel zu klein. Ich wollt sie zurück schicken, aber nun trage ich sie eben.

Nach langem Suchen wurde ich dann auch immer unsicherer. Sollten sie kleiner und schmaler sein? Oder kleiner und breiter? Oder gleichgroß nur schmaler? Nun bin ich total verwirrt und ehe ich Dani unter die Nase reibe, dass ich ihm Ohrringe schenken wollte, habe ich mir etwas Neues überlegt. Ich suchte zwischendurch nach einem schönen Shirt – natürlich Marke. Der Herr von uns zu ist ja verwöhnt 😉 und ich fand auch schnell eins. Nun stand da irgendwann, beim Bestellungsvorgang, dass das Shirt nachgeliefert wird. Nein, das will ich nicht – Abbruch. Nach meiner Creolenniederlage habe ich nun noch einmal nach Klamotten geschaut und einen schicken Pulli gefunden. Das Shirt war noch im Warenkorb vorgemerkt und es war sogar lieferbar. Also hab ich nun beides genommen. Mal sehen, ob ich beides behalte. Dann ist mein Geschenkbudget zwar überschritten, aber was solls. Ich hab ja noch was anderes für Dani. Mal schauen.

Heut war auch wieder Chemotag – Chemo Nummer 11. Bäääh.. und es war rappelvoll. Ich saß auf einem „Notplatz“, also ein Stuhl in einem Behandlungszimmer, wo man manchmal spritzen etc. bekommt. Dort stehen auch zwei Liegen und ein weiterer Stuhl. Die liegen waren besetzt, genau wie die Stühle und Sessel im Chemozimmer. Schlimm. So kurz vor Weihnachten merkt man schon, dass am Heiligabend die Praxis unterbesetzt ist 😉

Mein lieber Papi hat mich heut auch gefahren, also musste ich mich bei dem Kackwetter nicht allein hinters Steuer setzen *juhu*.

Nun hat sich eine ehemals gute Freundin wieder zu Wort gemeldet. Sie will mich endlich mal wiedersehen. Ich weiß noch nicht genau. Wir haben uns für nächsten Dienstag verabredet. Es passt mir nicht. Ich will sie nicht sehen. Sie hat sich monatelang nicht gemeldet und jetzt, nachdem ihr Kind da und sie allein Zuhause ist, hat sie wohl Langeweile und meldet sich? Ich bin noch etwas skeptisch und fühle mich etwas ausgenutzt. Wir waren bis vor 2 Jahren so gute Freundinnen, ich war ihre Trauzeugin und als ihr Mann aus der Schweiz zurück kam, merkte ich richtig, wie ich immer mehr abgeschrieben wurde.
Außerdem möchte ich ihr ungern von meinem Krankheitsbild erzählen. Sie wird sicher fragen, wie es mir geht und ich neige schnell dazu, die Wahrheit zu erzählen. Ich will die Wahrheit aber nicht erzählen. Ich vertraue niemanden mehr.

So, mir ist kalt und ich werde mich jetzt auf der Couch niederlassen und schlummern, etwas Warmes trinken und The Big Bang Theory gucken 😀

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2 Kommentare zu “Endlich in Sack und Pack

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