3 Monate Afinitor

Heute Morgen kam im Radio, dass Seal und Heidi Klum nunmehr seit über einem Jahr getrennt sind. „Wow!“, habe ich gedacht. „So lange schon?“ Mir kommt es vor, als wäre dies erst Anfang des Jahres passiert. Haben die sich vertan? Auch egal.

Dann fiel mir ein, dass ich Afinitor nun mittlerweile 3 Monate nehme. 3 Monate? Es kommt mir schon viel länger vor, die Zeit vergeht ja gar nicht. Jaaa, solche Gegensätze gibt’s..

Zeit um Bilanz zu ziehen.

3 Monate Afinitor in Kombi mit Exemestan und ich bin wirklich froh, dass mir Nebenwirkungen wie Atemnot oder schlechte Blutwerte bisher erspart blieben. Mein MRT vom letzten Mal fiel gut aus. Keine Metas sind auffällig, sie verhalten sich ruhig. Bisher wirkt Afinitor, würde ich mal vage behaupten.

Dennoch hätte ich auch liebend gern auf die kleineren Nebenwirkungen verzichtet, die mir die Tabletten so bescherten und noch immer bescheren. Anfangs habe ich noch abgewunken. Da dachte ich noch, damit kann ich leben. Mittlerweile ist es einfach nur noch ätzend, wenn stets und ständig neue Nebenwirkungen auftauchen und ich frage mich, wann ich endlich mal etwas Ruhe bekomme.

Die blutige Nasenschleimhaut hat sich etwas verflüchtigt und ich habe seltener Blut im Taschentuch. Dennoch läuft es mir manchmal den Rachen herunter. Nicht sehr angenehm und ich mag keinen Kupfergeschmack.
Die anfänglich erhöhte Temperatur scheint sich eingepegelt zu haben. Ich fühle mich nicht mehr so fiebrig. Die Erkältung bekam ich auch in den Griff und auch die Müdigkeit ist nicht mehr so stark.
Bleiben mir nun noch die Kältegefühle. Ich friere sehr schnell und sitze draußen immer in der Sonne, weil es mir im Schatten zu kühl ist. Egal, wie warm es draußen ist, der Unterschied ist für mich enorm spürbar. Abends ist die Wärmflasche schon mein Kuschelfreund geworden. Unter einen Fleecedecke lag ich sowieso schon immer. Was soll das nur werden, wenn ich baden gehen möchte? *brrr*
Neu dazu gekommen sind die Entzündungen in Mund und an den Lippen, die ich mit meinen Gelen und Ölen irgendwie versuche, in den Griff zu bekommen. Hätte ich auch gut drauf verzichten können.
Ansonsten hatte ich doch zeitweise diese Bauchschmerzen und ich wusste nicht, was die Ursache dafür war. Ich habe also Leitungswasser und Selter weggelassen, weil es mir vorallem nach dem Trinken oft schlecht wurde. Auch hatte ich Afinitor wieder etwas eher genommen (da fällt mir grad ein, dass ich sie heute noch einnehmen muss). Die Bauchschmerzen sind weg und ich nähere mich langsam wieder meiner Selter, lasse aber weitesgehend die Finger vom Leitungswasser. Seit ich vor kurzem einen Bericht im Fernseh gesehen hab, dass Leitungswasser vergiftet war, bin ich da sowieso bissl vorsichtig geworden.

Naja, im Grunde würde ich jetzt sagen: Ja, Alles in Allem läuft es doch gut. Ja, es läuft gut. Solange die Ergebnisse stimmen und ich die Therapie weiterhin nehmen kann, ist es gut. Aber diese doofen Nebenwirkungen rauben mir doch auch etwas den Nerv. 😦

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