Chemo Nr. 12

Wow, 12 Wochen. Ein viertel Jahr. So lange läuft die Suppe schon wöchentlich in meine Venen.

Heute war ich froh, als es vorbei war. Das Wochenende hat mehr geschlaucht, als ich dachte. Erst der 60te Geburtstag meines Schwiepapas, dann gestern Weihnachtsmarkt, bei dem ich in der Bastelstraße für Kinder geholfen habe. Ich bin im Stuhl heut fast eingeschlafen und habe Zuhause erstmal 3 Stunden Mittagsruhe gehalten. Jetzt war ich duschen und bin immer noch nicht so recht fit. Ich bin auch etwas verschnupft und huste ab und an, wobei der Husten schon wieder weg zu sein scheint. Naja, nächste Woche nochmal und dann habe ich erstmal Ruhe für dieses Jahr.

Die Vertretungsonkologin fragte heute auch, wie es mir geht und ob ich Beschwerden habe, egal in welcher Form (Fieber etc.). Ich hab ihr erstmal schön ins Gesicht gelogen. Natürlich hab ich Beschwerden, ich kann nicht liegen und nicht lange sitzen. Es tut weh. Aber ich habe doch im Januar eh Kontroll-MRT. Also was solls. Außerdem will ich solche Dinge lieber mit meinem Onkologen besprechen und nicht mit einer Vertretung. Fühle mich dabei dann wohler.

Ahja, eine kleine, erfreuliche Sache noch: Die TM sind gesunken. Zwar minimal, aber immerhin. Einer von 85 auf 75 und der andere von 9 auf 6 ♥ Und ich hatte solche Angst, dass sie gestiegen sind.

So, nun ruhe ich noch ein Weilchen. Macht euch einen schönen Abend.

P.S. Wie habt ihr euren 3. Advent verbracht. Hattet ihr auch Stress oder eher familiär wunderschick?

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6 Kommentare zu “Chemo Nr. 12

  1. Liebe Yvonne,
    ich muß Dir wirklich mal sagen, wie sehr ich Dich bewundere, wie Du Dein Schicksal trägst. Das es nicht einfach ist, wissen wir alle – aber Du versuchst jedenfalls, das Beste daraus zu machen. Ich gratuliere Dir, daß Deine TM gesunken sind; so kann’s doch eigentlich weiter gehen, oder?!
    Ich wünsche Dir ebenfalls einen schönen, geruhsamen Abend ohne viel Schmerzen.
    Ach so; ja: Den 3. Advent habe ich ganz gemütlich alleine in meiner Wohnung verbracht. Zusammen mit meiner Häkelnadel, Wolle und einer Tasse guten Tee…
    Liebe Grüße,
    Ingrid

    • Och, das hast du ja lieb gesagt. Aber was bleibt mir auch anderes übrig 😀

      Weißt du, dass ich früher auch mal häkeln konnte? Da war ich 10 oder so und ich hätte sicher ’ne schicke Decke häkeln können. Für mehr würde es nicht reichen *g* aber ich würd’s gern wieder lernen.

  2. Yvonne, mit Verspätung, lese ich Deinen Eintrag. Ich fass es nicht bereits 12 Wochen sind vergangen. Tumormarker sind am Sinken. Weisst Du, das freut mich aus tiefstem Herzen. Ich ziehe den Hut vor Deiner Kraft, und Deinem Mut. Mach einfach weiter so.

    3. Advent: Plätzchen backen mit meiner Schwester und meiner Patentochter, den ganzen Sonntagnachmittag. Danach konnte ich die Dinger nicht mehr ansehen. *gg*. Am Samstag Weinachtseinkauf mit meiner Patentocher. Mein Horor, wie ich das hasse. Zum Glück weiss die junge Frau genau was sie will, und so konnten wir ganz schnell zum gemütlichen Teil, nähmlich Kaffetrinken, übergehen.

    Eine gute Woche wünsch ich Dir
    Ursula

    • Oh ja, ich kenn das. Man freut sich so sehr auf’s Plätzchen backen, ist dann aber umso froher, wenn es wieder vorbei ist. Ist halt doch ’ne ganz schöne Arbeit 😀 aber schmeckt soooo gut

  3. Hase, bin froh, dass die Tumormarker gesunken sind. Wenigstens bewirkt die wöchentliche Suppe was! Hoffentlich ist es mit der Erkältung nicht so schlimm! Drück dich mal ganz fest!

    3.Advent: Ging so, ne? :/

    Bussi!

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